23
Dez
2011
PRESSEMITTEILUNG 26.01.2012

Große Enttäuschung bei Hamburgs Rettern
Nachdem der Berufsverband Feuerwehr im September 2011 über die aktuelle Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtes zum Thema Ausgleich von rechtswidrig angeordneter Mehrarbeit durch die Stadt Hamburg berichtet hat, haben sich einige Berufsfeuerwehren bereits entschieden, den rechtlichen Anspruch ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszugleichen.

Aktuell wird über die Vorschläge der Berufsfeuerwehren Kiel und Braunschweig berichtet und diskutiert.
Warum es in Hamburg immer noch nicht möglich ist, allen berechtigten Kolleginnen und Kollegen ihre Ansprüche zu erstatten, ist nicht nachvollziehbar!  
Anscheinend wird in der Stadt wieder auf Zeit gespielt, um so wenig wie möglich von den angefallenen 1.000.000 Stunden auszugleichen.
Der Bürgermeister dieser Stadt erhebt immer wieder den Anspruch, „Diese Stadt anständig zu regieren“. Dazu gehört auch die Übernahme von Verantwortung und die klare Anweisung, diese Ansprüche endlich zu erstatten.
Die Enttäuschung bei den Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Hamburg wird immer größer und das Vertrauen in die politisch Handelnden schwindet zunehmend.
Obwohl Kollegen seit über 10 Jahren gegen diese rechtswidrigen Überstunden klagen, ist immer noch kein Vorschlag auf dem Tisch. Gerade das Oberverwaltungsgericht trug durch seine unverständliche Sichtweise dazu bei.
Der Berufsverband Feuerwehr befürchtet eine weitere Demotivation der Kolleginnen und Kollegen, wenn ihre zusätzliche Leistung nicht endlich honoriert wird.
Der Berufsverband Feuerwehr fordert den Ersten Bürgermeister auf, endlich ein Machtwort zu sprechen, um diesen unerträglichen Zustand zu beenden.

Der Berufsverband Feuerwehr ist jederzeit gesprächsbereit.

 

Daniel Dahlke
Vorsitzender
Landesverband Hamburg

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 19:45 Uhr
 

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