|
Killer-Kältemittel R1234yf |
|
Feuerwehr fordert R1234yf-Verbot

Aufgrund der Gefahren für die Insassen und die Rettungsdienst-Einsatzkräfte hat der Berufsverband der Feuerwehr ein Verbot des neuen Kältemittels R1234yf gefordert. Das Verkehrsministerium äußerte nach einer Anfrage des Verbandes nach der zurzeit im Umlauf befindlichen Menge R1234yf "großes Verständnis" für die Sorgen der Helfer.
Das umstrittene Killer-Kältemittel R1234yf bleibt ein heißes Eisen. Nun hat auch die Feuerwehr Bedenken gegenüber der Ungefährlichkeit geäußert. Der Berufsverband hat Angst um seine Einsatzkräfte. Der Berufsverband Feuerwehr fordert "aufgrund der eindeutigen Gefahren für die Insassen und die Rettungsdiensteinsatzkräfte" ein Verbot des neuen Kältemittels R1234yf und stattdessen den Umstieg auf das umweltfreundliche CO2. In einer Anfrage an das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) hatte sich der Feuerwehrverband nach der zurzeit im Umlauf befindlichen Menge R1234yf erkundigt, um daraus eine Gefahreneinschätzung für Feuerwehrleute zu treffen. Das BMVBS bestätigte, dass die Zahl der Autos mit R1234yf zurzeit noch "nahe null liege". Für die Sorgen der Feuerwehren habe man jedoch "großes Verständnis". Olaf Reichelt, Verbandsvorsitzender, befürchtet, dass die ersten R1234yf-Autos schon auf die Straßen rollen, bevor "verifizierbare praktische Versuche durchgeführt worden sind, die die Ungefährlichkeit des Kältemittels zweifelsfrei belegen". Solche Autos müssten deutlich gekennzeichnet werden, so Reichelt, beispielsweise mit auffälligen Gefahrgut-Aufklebern. Quelle: Text , Auto Bild 42 / 2011 |
|
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Oktober 2011 um 17:35 Uhr |